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Fischfang

Gardaseeforelle (Salmoniden)
Carpione (Salmonidi)
Die Gardaseeforelle lebt, wie schon der Name sagt, ausschließlich im tiefen und reinen Wasser dieses Sees. Aus mehreren Gründen ist der Fischfang dieses Exemplars derzeit sehr dürftig. Die Gardaseeforelle hat zwei Laichzeiten: im Winter in den Monaten Dezember und Januar, im Sommer im Juli und August. Sie kann ein Gewicht zwischen 1 und 2 kg erreichen und ernährt sich von Plankton.
 
Forelle (Salmoniden)
Trota (Salmonidi)
Die Forelle, wegen ihres kräftigen Geschmacks als Königin des Sees bezeichnet, lebt weit vom Ufer entfernt, in einer Wassertemperatur zwischen 15 und 20°. Die Forelle laicht im November und Dezember im kieshaltigen seichten Gewässer. Der Milchner besitzt eine dunklere Farbe, die an der Unterseite mehr oder weniger schwärzlich ist; die Außenwinkel des Unterkiefers sind ausgeprägter gekrümmt und gleichen einem Widerhaken. Die Forelle kann zwischen 4 und 6 kg wiegen. Sie ernährt sich fast ausschließlich von anderen Fischen.
 
Aal
Anguilla
Der Aal ist ein gefräßiger Fleischfresser und gräbt sich mit Vorliebe im schlammigen Grund des Sees ein. Er kann tagelang auf dem Trockenen überleben und sich, gleich einer Schlange, auf dem Erdreich fortbewegen. Der Aal laicht in der Sargassosee, in der Nähe der Bermuda-Inseln ab. Sobald er die geschlechtliche Reife erreicht hat bricht er zu seiner langen Reise ohne Wiederkehr auf, um den Rogen abzulaichen, aus dem eine kleine durchsichtige Larve das Licht der Welt erblickt, die sich dann in einen kleinen etwa 6 – 10 cm großen Aal umwandelt. Das ist der Zeitpunkt, in dem die jungen Aale wieder ins ruhige Süßwasser der europäischen Seen und Flüsse zurückkehren.
 
Königsbarsch (Perciden)
Persico Reale (Percidi)
Der Barsch besitzt ein ausgezeichnetes Fischfleisch. Kennzeichnend für ihn ist die stachlige Rückenflosse. Laichzeit ist im April und Mai, wobei der Fisch seinen Rogen auf Wasserpflanzen ablaicht. Er kann bis zu 4 kg schwer werden, aber nicht im Gardasee, dort erreicht er im Höchstfall 2 kg. Er lebt in allen Gewässern mit steinigem Grund.
 
Felchen oder Renke (Salmoniden)
Coregone o Lavarello (Salmonidi)
Der als Felchen oder Renke bezeichnete Fisch ist durchschnittlich 50 cm lang, hat ein kleines Maul, fast ohne Zähne, und ist silberfarbig. Er ernährt sich fast ausschließlich von Plankton. Seine Laichzeit sind die Monate Dezember und Januar. Während dieser Zeit sind seine Flanken mit einem Hornpanzer, den sogenannten Hochzeitsknöpfen, bedeckt, die beim Milchner ausgeprägter sind. Sie sind speziell am Rücken intensiver gefärbt und die Unterseite weist dunkle Reflexe vor.
 
Süßwassersardine (Cyprimiformes)
Alborella o Aola (Ciprinidi)
Die „Alborella” ist eine bei der hiesigen Bevölkerung wohl bekannte Süßwassersardine. Sie lebt im Schwarm nicht weit vom Ufer entfernt und gut sichtbar, wird maximal 20 cm lang und ernährt sich von Plankton. Laichzeit sind die Frühsommermonate Mai und Juni. Den Rogen laichen die Sardinen nicht weit vom Ufer, im seichten Wasser auf Pflanzen, Sand- oder Kiesboden während der Nacht ab. Aus ihren Schuppen wird die „Orient-Essenz“ gewonnen, die zur Herstellung von künstlichen Perlen dient.
 
Agone (Clupeiden)
Agone (Clupeidi)
Die Agone ist am Gardasee mit vier Namen bekannt, je nach dem Alter des Fisches: „Scarabina” ist der junge Fisch, „ Sardena” der Fisch von mittlerem Alter, „Agone“ die älteren Exemplare und „Cepa (Cheppia)“, die der Binnenwanderung. Der Fisch ernährt sich von Plankton und laicht im Juni ab, wobei er den Rogen in der Nähe des Ufers, in tiefen Gewässern deponiert.
 
Schleie (Cypriniformes)
Tinca (Ciprinidi)
Die Schleie kann bis zu 50 cm lang werden. Sie ist grünlich gefärbt, hat sehr kleine Rundschuppen und zwei äußerst kurze Barteln, die ihr bei ihren nächtlichen Raubzügen nützlich sind. Sie ernährt sich von Wasserpflanzen, Würmern und Insekten. Laichzeit ist im Frühsommer – zwischen Mai und Juni – am Südufer des Sees. Dort laicht die Schleie auf Wasserpflanzen ihren Rogen ab. Den Winter verbringt sie hingegen in einer Art Winterschlaf, eingegraben in sumpfigen Grund.
 
Hecht (Esocidae)
Luccio (Esocidi)
Der Hecht hat einen lang gestreckten walzenförmigen Körper, bedeckt von kleinen grün-bräunlichen Schuppen mit gelbem Fleckmuster und einer silberfarbigen Unterseite. Dank seiner Zahnreihen ist er ein aggressiver Raubfisch. Er kann bis zu 2 Metern Länge erreichen. Seine Laichzeit liegt zwischen Februar und Mai, in der Nähe des Ufers und mit seichtem Grund, schattig und möglichst sumpfig oder grasig. Sein Fleisch ist köstlich und wird sehr geschätzt.
 
Döbel (Cypriniformes)
Cavedano (Ciprinidi)
Der Döbel ernährt sich fast ausschließlich von Würmern, Krustentieren, Insekten, Fröschen und Mäusen. Deshalb wird er von den Fischern als „Saubermann” des Sees bezeichnet. Er laicht zwischen Mai und Juli im Sand oder auf Steinen bzw. fast überall ab. Er kann ein Gewicht bis zu 4 kg erreichen. Sein Fleisch ist zwar ausgezeichnet, aber sehr grätenreich.
 
Barbe (Cypriniformes)
Barbo (Ciprinidi)
Die Barbe lebt in Schwärmen im tiefen, sauerstoffreichen Wasser bei einer Temperatur zwischen 10 und 17 Grad. Sie ernährt sich von Würmern, Weichtieren, Insekten, Rogen und kleinen Forellen. Sie hat ein unterständiges Maul und Barteln, die sie als Fühler bei der Nahrungssuche verwendet. Die Laichung vollzieht sich von Mitte Mai bis Mitte Juni. Dabei laicht sie den Rogen auf Steinen ab. Während des Winters reduziert sie ihre Aktivität auf ein Minimum und zieht sich in Schwärmen auf den stillen Seegrund zurück.
 
Karpfen (Cypriniformes)
Carpa (Ciprinidi)
Der Karpfen lebt in der Nähe der vertikal abfallenden Ufer und auf felshaltigem Wassergrund mit üppigem Pflanzenwuchs. Er ist ein Allesfresser, d. h. er ernährt sich von Wasserpflanzen, kleinen Krustentieren, Insekten und Würmern. Laichzeit ist im Mai und Juni in den Morgenstunden, wenn die Wassertemperatur um 20° Grad beträgt. Der Rogen wird in der Nähe vom Ufer und auf Wasserpflanzen abgelaicht.
 
Varone (Cypriniformes)
Varone (Ciprinidi)
Der Varone lebt in großen Schwärmen im sauberen Wasser mit kieshaltigem Grund. Er ernährt sich von Insekten, Würmern, Weichtieren, Rogen und auch von toten Tieren. Laichzeit ist im April und Mai beim Seeufer auf sandigem oder kieshaltigem, jedoch meist mit Pflanzen bewachsenen Grund. Der Milchner nimmt während der Laichzeit leuchtende Farben an.
 
Quappe (Gadidae)
Bottatrice (Gadidi)
Die Quappe lebt in der Tiefe des Sees (>30 m) und nähert sich nur beim Einbruch der Dunkelheit dem Ufer zur Nahrungsaufnahme. Ein Raubfisch, der als Köder, um die Beute anzulocken, seine Bartel unterhalb des Unterkiefers verwendet. Er ernährt sich überwiegend von kleinen Barschen, Forellen und Felchen sowie Insekten, Würmern und Rogen. Laichzeit ist im Winter zwischen Dezember und März, stets in dichten Schwärmen. Das Fischfleisch der Quappe ist vorzüglich und grätenlos.
 
Saibling (Salmoniden)
Salmerino (Salmonidi)
Der Saibling ist der Forelle sehr ähnlich. Einige sind überzeugt, dass sein Fischfleisch geschmackvoller ist. Er lebt überwiegend in tiefen und sauberen Gewässern mit felsigem Grund. Der Fisch ernährt sich von Plankton, Larven, Insekten, Weichtieren und im erwachsenen Alter auch von anderen Fischen. Die Laichung vollzieht sich zwischen November und Januar, wobei er aus den Tiefen emporsteigt, um den Rogen abzulaichen.
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